Recht und Gesetz in Niedersachsen

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Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen aufgrund bundesgesetzlicher Vorschriften (Subdelegationsverordnung)
Vom 9. Dezember 2011 (Nds.GVBl. Nr.30/2011) - VORIS 20120 -
Schulrecht

§ 1

Auf das Ministerium für Inneres und Sport werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

  1. § 48 Abs. 2 Satz 1 des Bundesbesoldungsgesetzes in der bis zum 31.August 2006 geltenden Fassung vom 6.August 2002 (BGBl. I S.3020), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 4 des Gesetzes vom 12.Juli 2006 (BGBl. I S.1466),
  2. § 6 Abs. 5 Satz 1 des Straßenverkehrsgesetzes,
  3. § 42 Abs. 5 Sätze 1 und 2 des Waffengesetzes (WaffG),
  4. § 48 Abs. 1 WaffG, soweit nicht die Landesregierung selbst Regelungen durch Verordnung getroffen hat,
  5. § 55 Abs. 6 Satz 1 WaffG,
  6. § 110a Abs. 2 Sätze 1 und 3, auch in Verbindung mit Abs. 1 Satz 2, des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG), soweit es um die Einreichung elektronischer Dokumente bei den Verwaltungsbehörden für Verkehrsordnungswidrigkeiten geht,
  7. § 110b Abs. 1 Sätze 2 und 4 OWiG, soweit es um die Aktenführung durch die Verwaltungsbehörden für den Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten geht.

§ 2

Auf das Finanzministerium werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

  1. § 2 Abs. 2 Satz 1, § 5 Abs. 1 Nr. 11 und § 17 Abs. 2 Satz 3 und Abs. 3 Satz 1 des Finanzverwaltungsgesetzes,
  2. § 19 Abs. 5 Satz 1 und § 134 Abs. 3 Sätze 1 und 2 der Ahgabenordnung (AO),
  3. § 387 Abs. 2 Sätze 1 und 2, auch in Verbindung mit § 409 Satz 2, AO, insgesamt auch in Verbindung mit
    a) § 5a Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes über Bergmannsprämien,
    b) § 14 Abs. 3 Satz 2 des Fünften Vermögensbildungsgesetzes,
    c) § 8 Abs. 2 Satz 2 des Wohnungsbau-Prämiengesetzes,
    d) § 29a Abs. 2 des Berlinförderungsgesetzes (BerlinFG),
    e) § 96 Abs. 7 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes,
  4. § 387 Abs. 2 Sätze 1 und 2 AO in Verbindung mit
    a) § 20 BerlinFG,
    b) § 15 Abs. 2 des Eigenheimzulagengesetzes,
    c) § 9 des Investitionszulagengesetzes 1996,
    d) § 8 des Investitionszulagengesetzes 1999,
    e) § 7 des Investitionszulagengesetzes 2005,
    f) § 14 des Investitionszulagengesetzes 2007,
    g) § 15 des Investitionszulagengesetzes 2010,
    h) § 6 des Stahlinvestitionszulagengesetzes,
    i) § 164 Satz 1 des Steuerberatungsgesetzes,
  5. § 15 Abs. 2 Satz 1 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes.

§ 3

Auf das Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

  1. § 23 Abs. 3 Satz 1 der Bundespflegesatzverordnung,
  2. § 15 Abs. 3 Satz 1, § 17 Abs. 4 Satz 1 und Abs. 5 Satz 1, § 20 Abs. 7 Satz 1, § 23 Abs. 5 Satz 2 und Abs. 8 Satz 1, § 32 Satz 1 und § 64 Abs. 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes,
  3. § 90 Abs. 2 Halbsatz 1 des Vierten Buchs des Sozialgesetzbuchs,
  4. § 111b Abs. 5 Satz 1 des Fünften Buchs des Sozialgesetzbuchs,
  5. § 29 Abs. 2 Satz 1 des Zwölften Buchs des Sozialgesetzbuchs,
  6. § 17b Abs. 1 Satz 7 erster Teilsatz und § 18a Abs. 4 Halbsatz 1 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes.

§ 4

Auf das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr werden die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach § 8 Abs. 3 Satz 3 und § 9a Abs. 3 Satz 1 des Bundesfernstraßengesetzes übertragen.

§ 5

Auf das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

  1. § 10 Abs. 2 Halbsatz 1 und § 22 Abs. 1 Sätze 1 und 2 des Milch- und Fettgesetzes,
  2. § 4 Abs. 3 Satz 2 des Rindfleischetikettierungsgesetzes,
  3. Artikel 2 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes zu dem Übereinkommen vom 1.Juni 1967 über das Verhalten beim Fischfang im Nordatlantik,
  4. § 8 Abs. 3 und § 18 Abs. 2 des Tierzuchtgesetzes,
  5. § 7 Abs. 3 Satz 1 und § 79 Abs. 3 Satz 1 des Tierseuchengesetzes (TierSG) sowie nach § 79 Abs. 2 Halbsatz 1 TierSG, wenn die Verordnung landesweit gelten soll,
  6. § 3 Abs. 3 Satz 1, § 9 Satz 2, § 10 Abs. 3 Satz 3, § 21a Abs. 1 Satz 2 und § 30 Abs. 2 Sätze 1 und 2 des Pflanzenschutzgesetzes,
  7. § 7 Abs. 4 Satz 1 des Forstvermehrungsgutgesetzes,
  8. § 2 Abs. 3 Satz 1 des Öko-Landbaugesetzes,
  9. § 42 Abs. 1 Satz 3 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuchs,
  10. § 4 Abs. 4 und § 12 Abs. 7 der EG-Obst- und Gemüse-Durchführungsverordnung,
  11. § 5 Abs. 3 des Direktzahlungen-Verpflichtungengesetzes,
  12. § 2 Abs. 1 und 7 und § 4 Abs. 6 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung.

§ 6

Auf das Ministerium für Umwelt und Klimaschutz werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

  1. § 17 Abs. 11 Satz 1, § 39 Abs. 5 Satz 3 und § 45 Abs. 7 Satz 4 des Bundesnaturschutzgesetzes,
  2. § 26 Abs. 1 Satz 4 des Wassersicherstellungsgesetzes.

§ 7

Ferner werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen

  1. nach Artikel 297 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Strafgesetzbuch auf die Polizeidirektionen;
  2. nach § 79 Abs. 2 Halbsatz 1 TierSG, wenn die Verordnung im Gebiet mehrerer Landkreise oder kreisfreier Städte, jedoch nicht landesweit gelten soll, auf das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit;
  3. nach § 79 Abs. 2 Halbsatz 1 TierSG auf die Landkreise und kreisfreien Städte für ihr Gebiet, nicht jedoch auf die selbständigen Gemeinden und die großen selbständigen Städte (§ 17 Satz 1 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes);
  4. nach den §§ 65 bis 67 in Verbindung mit § 68 Abs. 1 Satz 1 des Bundesberggesetzes auf das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie.

§ 8

1Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. 2Gleichzeitig tritt die Subdelegationsverordnung vom 23.Juli 2003 (Nds.GVBl. S.306), zuletzt geändert durch Verordnung vom 16.Februar 2011 (Nds.GVBl. S.36), außer Kraft.

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Hannover, den 9.Dezember 2011

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